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"Liebster Award" - Nominierung!

Hallo zusammen!

 

Dank Marc Weiherhof  wurden wir für den "Liebster Award" nominiert! Vielen Dank dafür! :)

 

Was ist der "Liebster Award"?

Es geht darum, 11 Fragen des Nominierers zu beantworten und im Gegenzug dafür weitere Blogger zu nominieren und ihnen ebenfalls 11 Fragen zu stellen. Das Ganze dient dem Networking und dem Kennenlernen neuer Seiten, Blogs und vllt. sogar Freunden... :)

 

Die Spielregeln


• Bedanke dich bei dem Autor/Blogger, der dich nominiert hat, und verlinke seine Website/seinen Blog.

• Verwende das Awardbild.

• Beantworte die 11 Fragen, die man dir gestellt hat.

• Formuliere im Anschluss daran 11 neue Fragen.

• Nominiere bis zu 11 weitere Autoren/Blogs und bitte darum, deine Fragen zu beantworten.

• Informiere die Nominierten natürlich über ihr Glück.

 

Unten stehend findet ihr die 11 Fragen, die uns gestellt wurden, und darauf folgend die 11 Fragen, die wir an unsere Nominierten haben. Viel Spaß!

 

Marc´s Fragen: 

 

1. Taschenbuch vs. E-Book. Welches Format liest du am liebsten?

Ganz klar Taschenbuch.


2. Welches Buch hast du nie zu Ende gelesen?

Caro: „Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón. Als auf Seite 100 immer noch nichts passierte, habe ich aufgehört.

Johanna: „Death“ von Melvin Burgess. Ganz interessante Geschichte, aber grauenvoll geschrieben.


3. Welches ist dein Lieblingsbuch? Warum?

Caro: „Söhne der Rosen“ von Thorsten Bonsch, weil es sowohl die innige Liebe zwischen den Hauptcharakteren, aber auch Wissenschaft und Fantasy unter einen Hut bringt. Dazu gute und nicht vorhersehbare Plottwists und schon konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen ;)

Johanna: Neben "Harry Potter" ganz klar „Spieltrieb“ von Juli Zeh. Obwohl ich generell vor allem Fantasy lese, hat mich dieses Buch mit seinen philosophischen Ansätzen und der Schreibweise, die unsere Gesellschaft vielfach auf eine sehr intelligente Weise aufs Korn nimmt, einfach gepackt.


4. In welchem Genre tummelst du dich am meisten?

Fantasy, v.a. Boys Love Fantasy.

 

5. Wie wichtig ist das Buchcover?

Sehr wichtig. Gerade bei Fantasyromanen sollte das Cover neugierig auf die Geschichte machten, während halbnackte Männer, die nett in die Kamera lächeln, eher umständlich für das Lesen in der Öffentlichkeit sind ;)

 

6. Was ist deine Meinung zu Kurzgeschichten?

Eigentlich könnten wir hier jetzt einen Link zu unserer Homepage setzen ;), aber generell lesen und schreiben wir lieber lange Geschichten.


7. Wer ist deine Lieblingsautorin? Dein Lieblingsautor?

Wir haben beide eher Lieblingsbücher statt Lieblingsautoren.

 

8. Bücher vs. Film. Wer gewinnt bei dir?

Das kommt drauf an. Generell bevorzugen wir Bücher, weil man die Welt in seinem Kopf selbst erschaffen kann. Wären allerdings Bücher vs. Serien gefragt gewesen, hätten eindeutig die Serien gewonnen ;)


9. Wie machst du im Netz auf dich aufmerksam (Werbung, Twitter, u.a.)?

Vor allem über Facebook, Twitter und unseren YouTube-Account, auf dem wir Schreibtutorials geben. Wir haben auf unserer Homepage auch Gastautoren, die ihre Geschichten vorstellen und sie mit ihren Freunden teilen, die dann wiederum auf unsere Homepage gucken.

 

10. Spannung vs. Emotionen. Was ist dir wichtiger bei einem guten Buch?

Gute Frage. Die schönsten Emotionen bringen ja nichts, wenn dabei nichts Spannendes bzw. Dramatisches passiert. Es muss eine gute Kombination sein. Wir lesen beide keine reinen Thriller oder reine Liebesromane.


11. Muss ein Buch perfekt lektoriert sein, um dich zu überzeugen?

Ja! Falsche Grammatik oder fehlerhafte Rechtschreibung können einem den besten Inhalt versauen.


 

Unsere Fragen an die Nominierten:

 

1.) Was war das erste Buch, an das du dich erinnerst, freiwillig gelesen zu haben?
 
2.) Wann hast du das erste Mal etwas geschrieben, das nicht für die Schule bestimmt war? 

3.) Was war das?

4.) Wo schreibst du am liebsten?

5.) Hast du bestimmte Schreibrituale?

6.) Machst du auch Werbung, die nicht im Internet stattfindet?

7.) Tummelst du dich gerne auf Messen? Wenn ja, warum?

8.) Liebster Film? Liebste Serie?

9.) Hast du Fanartikel zu Hause?

10.) Wie bist du darauf gekommen, Boys Love-Geschichten zu schreiben?

11.) Welche ist deine Lieblingsszene aus einem Boys Love-Buch?


Die Nominierten sind:

 

Viel Spaß!

 

Eure 
Dragonflies

 

 

 

 

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YouTube-Tutorial: Das Genre "Fantasy"

Hallo ihr Lieben,


wie ihr vielleicht gesehen habt (oder auch nicht: www.youtube.com/watch?v=vAXf8GfC97k ;)), haben wir im Dezember unser erstes YouTube-Tutorial hochgeladen! In dieser monatlichen Veröffentlichung (immer am letzten Wochenende jedes Monats), werden wir verschiedene Fragen rund um das Schreiben erörtern, Schreibtipps geben usw. Dafür haben wir ein paar Themen ausgewählt, von denen wir glauben, dass sie euch als Autoren, angehende Autoren oder die, die es mal werden wollen, interessieren. Wir werden mit den allgemeineren Themen anfangen (z.B. Charaktere entwerfen, eine „Welt“ entwerfen, Dialoge schreiben etc.) und uns dann zu den spezifischeren Aspekten vorarbeiten – und hier kommt ihr ins Spiel! Schickt uns Fragen, Themen, Dinge, die euch interessieren und wir werden sie in einem Video beantworten :)

Falls es euch in den Videos zu schnell ging, ihr alles noch einmal in Ruhe nachlesen wollt oder weiterführende und ergänzende Infos wollt, werden wir euch immer am ersten Mittwoch (unserem Blog-Tag) des Monats eine schriftliche Ausarbeitung des letzten Videos präsentieren. Und das hier soll das erste sein :) (Ja, ich weiß, heute ist nicht der erste Mittwoch im Monat, aber im Moment hat sich alles etwas verschoben. Wir bessern uns da, versprochen.)


Für unser erstes Tutorial – sozusagen zum Einstieg – hatten wir uns überlegt, etwas Licht in das Dunkel der Vorurteile gegenüber des Genres „Fantasy“ zu bringen – dem Genre, in dem wir beide schreiben. Das Problem damit ist nämlich, dass man immer, wenn man jemandem erzählt, dass man Fantasy-Bücher schreibt, zu hören bekommt: „Ah, also sowas mit Elfen und Einhörnern.“ Und das ist es nicht. Jedenfalls nicht immer und nicht nur. Denn dabei würde es sich um High Fantasy halten – und das ist nur eins der vielen (unendlichen?) Subgenres, also Unterkategorien, der Fantasy.

Dadurch, dass sich alle Subgenres untereinander miteinander kombinieren lassen (darauf komme ich später auch noch zurück) und täglich neue Bücher erscheinen, entstehen ständig neue und es wäre unmöglich, alle aufzuzählen. Deshalb gibt es hier mal die häufigsten :)


Weil ich High Fantasy ja schon erwähnt habe, fangen wir auch einfach mal gleich damit an.

  • H.F. hat die klarste Definition von allen Subgenres, da es in einer komplett fiktiven Welt spielt (andere Geographie, andere Wetterbedingungen, andere Kulturen, Religionen, etc.)

  • Diese Welten sind meistens in einem mittelalterlichen Zustand, d.h. es gibt Burgen, Ritter, mittelalterliche Städte, ein mittelalterliches Handelssystem usw.

  • Zu den Menschen, die diese Städte bewohnen, kommen oftmals andere Völker hinzu. Typische Vertreter sind Elfen, Zwergen, Riesen, Drachen, Zentauren usw. Viele Autoren erfinden auch eigene Wesen.

  • Häufig gibt es auch Magier, Hexen o.Ä. Generell spielt Magie oftmals eine wesentliche Rolle in der H.F..

  • Gut und Böse sind in der H.F. klar aufgeteilt und voneinander abgegrenzt, d.h. es gibt die sehr Guten und die sehr Bösen bzw. die Neutralen. Zwar gibt es Verräter und Personen, deren Stand unklar ist, doch moralisch zwielichtige Helden (wie etwa bei der Low Fantasy) kommen eher selten vor.

  • Der Kampf, den Gut gegen den Einen Bösen oder die Gruppe Böser Menschen, ausführt, ist meist immer mit einem Quest verbunden. Quest bedeutet ganz einfach 'Suche' und damit ist meist eine Reise gemeint, die die Guten antreten, um die Bösen zu besiegen (klassisches Beispiel: die Reise zum Schicksalsberg in Der Herr der Ringe). Das Quest-Motiv kann aber auch metaphorisch gemeint sein, z.B. in Game of Thrones, die 'Suche' nach dem rechtmäßigen König bzw. nach dem Thron.


Kommen wir jetzt zu Low Fantasy:

  • Im Gegensatz zu High Fantasy, ist L.F. sehr schwer zu definieren, da sich im Internet viele, zum Teil widersprüchliche Definitionen finden.

  • Es kann oder nicht in einer fiktiven Welt bzw. der realen Welt spielen. Auf die Umgebung kommt es hierbei demnach nur sekundär an.

  • Im Gegensatz zu H.F. kommt Magie kaum oder überhaupt nicht vor.

  • Gut und Böse sind nicht klar getrennt, d.h. es gibt häufig auch nicht den einen, 'perfekten' Helden. Wie zuvor schon erwähnt, kommen hier oft moralisch zwielichtig Hauptcharaktere vor, z.B. einen Mann, der im Grunde genommen zwar der Gute ist, jedoch trotzdem mordet und trinkt – einen Antihelden, sozusagen. Auch arbeitet er meistens allein, ist vermutlich einsam und wird bei der Erfüllung seines Schicksals vom Leser begleitet.


Als nächstes folgt Urban Fantasy, eines der beliebtesten Fantasy-Genres momentan:

  • Wie der Name schon andeutet (urban = 'städtisch'), spielt die Geschichte in unserer realen Welt – zwar nicht zwangsläufig in großen Städten, jedoch überwiegend.

  • In diese unsere Welt dringt entweder etwas Übernatürliches dringt oder existiert bereits – relativ unerkannt – in ihr.

  • Egal ob neu oder alt – über dieses übernatürliche Etwas (das können u.a. Dämonen sein, Geister, Zauberer, Kobolde, Werwölfe oder evtl. auch Vampire, siehe dazu aber den Punkt Vampire Fantasy) weiß nur ein mehr oder weniger kleiner Personenkreis Bescheid, und muss das Böse in diesem Geheimnis bekämpfen, ohne dass der Rest der Welt Wind davon bekommt.

  • In den meisten Fällen kommt der Hauptcharakter neu in diesen Kreis der Eingeweihten hinein; in der Regel stolpert er mehr oder weniger hinein. Er entdeckt – zusammen mit dem Leser – die Geheimnisse, die in unserer Welt heimlich existieren und lernt, das Böse zu bekämpfen. In diesem Subgenre kann sich der Leser am besten mit dem Protagonisten identifizieren, da er aus derselben Welt stammt und im Grunde dieselben Erfahrungen im Leben macht.

  • Auch hier gibt es natürlich wieder unendliche viele Unterpunkte (man muss sich das Ganze wie einen Baum mit Ästen vorstellen, aus denen weitere Äste wachsen, aus denen entstehen Zweige usw.), z.B.

    • Urban Contemporary Fantasy: Spielt zur heutigen Zeit, bzw. nahe Vergangenheit oder nahe Zukunft (ca. +/- 10-20 Jahre).

    • (Urban) Historical Fantasy: Spielt in der Vergangenheit (oft Mittelalter), aber im Gegensatz zur High Fantasy in der realen Vergangenheit. Hier gibt es Bücher, die sich näher an den tatsächlichen historischen Gegebenheiten orientieren und Ereignisse, Kriege, Könige usw. genau übernehmen; es gibt aber auch Autoren, die da etwas freier sind, und sozusagen die reale Geschichte an ihre Story anpassen.

  • Bekannte Beispiele: Harry Potter von Joanne K. Rowling, The Mortal Instruments/Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare, die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier, usw.


Machen wir weiter mit einem weniger bekannten Subgenre, der Dark Fantasy:

  • Die Story spielt in einer sehr dunklen, mystischen Umgebung, oft in Verbindung mit gotischen und sogar Gothic-Elementen. Nicht selten spielen deshalb Friedhöfe, Kirchen und alte Burgen eine Rolle.

  • Hierbei ist es egal, ob die Geschichte in unserer (Urban Dark Fantasy) oder einer fiktiven Welt (High Dark Fantasy) spielt.

  • Oftmals wird D.F. mit Horror gleichgesetzt, allerdings gibt es hier einige Dinge zu beachten: Horrorgeschichten mit Psychopathen, verrückten Axtmördern usw. sind reine Horrorgeschichten, während Bücher/Filme mit Monstern, Geistern, Dämonen eher als D.F. bezeichnet werden können. Der Unterschied zu Urban Fantasy liegt hierbei im Setting.

  • Manchmal spielt auch Erotik eine mehr oder wenige prominente Rolle.

  • Beispiel: Die Der dunkle Turm-Reihe von Stephen King.


Ein weiteres eher unbekanntes Subgenre ist Science Fantasy:

  • Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Kombination aus Fantasy und Science Fiction.

  • Wie Science Fiction es 'vorgibt', befinden wir uns hier im Weltraum und in einer weit entfernten Zukunft (mindestens 50, teilweise aber auch mehrere 100 Jahre). Es gibt weiterentwickelte Technologie, gleichzeitig manchmal aber post-apokalyptische Zustände, sowie eine neue Regierungsstruktur.

  • Es finden sich klare Motive der klassischen Fantasy und Magie spielt eine wichtige Rolle.

  • Ein gutes Beispiel dafür ist Star Wars: Als klassisches Fantasy-Motiv sind Gut (Luke Skywalker/die Rebellen) und Böse (Darth Vader/das Imperium) sind klar voneinander getrennt, und die Prinzessin (Leia) muss vom Guten (Luke) vor dem Bösen (Vader) gerettet werden. Die Macht ist hier mit Magie gleichzusetzen. In anderen Sci-Fi-Filmen (z.B. Star Trek) finden sich diese Motive nicht – hier gilt das klassische Science-Fiction-Motiv: das Zusammentreffen mit Außerirdischen und z.T. der Kampf mit ihnen.


Auch Animal Fantasy will ich noch kurz ansprechen:

  • Auch hier ist der Name wieder Programm: Die Hauptcharaktere sind Tiere oder Tiermenschen (Werwölfe u.Ä.).

  • Wie bereits klar sein sollte, kann es in einer fiktiven (High Animal Fantasy) oder der realen Welt (Urban Animal Fantasy) spielen.

  • Beispiel: Warrior Cats von Erin Hunter.


Als kleinen Nachschub: Es gibt auch Humour Fantasy oder – als Wortspiel – „Funtasy“:

  • Zwei Möglichkeiten:

    1.) Fantasy-Bücher, die in allen verschiedenen Subgenres spielen können, solange sie

    klassische Fantasy-Motive oder Motive dieser spezifischen Unterkategorie parodieren (z.B. die Terry Pratchett-Romane).

    2.) Parodien auf bestimme Fantasy-Bücher, z.B. Barry Trotter.


Was ich euch auch nicht vorenthalten will, ist die sogenannten Vampire Fantasy,

  • denn im Moment gibt es so viele Vampirromane, dass dies manchmal schon als eigenständiges Genre angesehen wird, obwohl die meisten im Grunde genommen Urban bzw. Urban Dark Fantasy sind: Sie spielen in unserer Welt, in der etwas Übernatürliches (Vampirismus) vorkommt, von dem nur ein kleiner Personenkreis weiß. Das Setting ist manchmal düster und auch Erotik kommt zum Teil vor.

  • Beispiele: Twilight von Stephenie Meyer, The Vampire Diaries von Lisa J. Smith, Vampire Academy von Richelle Mead.

     


Wie man (hoffentlich) sieht, lässt sich wirklich alles mit allem kombinieren; sogar etwas so scheinbar Widersprüchliches wie High und Urban Fantasy. Dies würde passieren, wenn Charaktere aus unserer Welt (d.h. mit unseren Erfahrungen und Moralvorstellungen) in eine rein fiktive Mittelalterwelt mit mystischen Wesen und Magie kommen, und die Geschichte sowohl in dieser als auch in unserer Welt spielt. Dies sieht man z.B. hervorragend bei Die Chroniken von Narnia von C.S. Lewis.



In der Hoffnung, euch damit informiert – und vielleicht auch inspiriert ;)– zu haben


Eure Dragonfly Johanna



Weiterführende Links:


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Oneiric - The Final Edit of "Eyes"

Liebe Leute,

 

ich bin noch immer am Überarbeiten des ersten Bands "The Oneiric Eyes". Und jeder, der selbst schreibt - oder das Pech... na ja, Glück... ach, sagen wir neutral: Schicksal hat, einen Autoren gut genug zu kennen, um von ihm mit seinen Schreibproblemen berieselt zu werden - weiß, was das heißt. Nichts Gutes.

Einen Entwurf zu schreiben, ist leicht; einen Entwurf schreiben kann praktisch jeder. Weil man beim Entwurf immer diesen beruhigenden, butterweichen Gedanken im Hintergrund hat, der einem zusäuselt: "Macht ja nix, wenn's scheiße ist; die überarbeitest es ja noch. Schreib erstmal - später kriegst du's bestimmt besser hin."

Ja, und dann ist irgendwann "später" und man sitzt da und denkt sich: "Wieso verzapfe ich nur so einen Müll?!" und hasst sich erstmal wieder eine Weile lang selbst.

Aber zumindest weiß ich, was ich noch verändern muss. Es geht um das Kennenlernen meiner beiden Hauptcharas. Nun ja, um das eigentliche Kennenlernen... das reale Kennenlernen fand schon statt und hat nur ein geringfügiges Making-Over erhalten... Wer mit meiner Geschichte vertraut ist, versteht das Chaos in meinem Kopf. Zumindest ein wenig.

Zurück zum Eigentlichen: Meine Charas haben nicht lockergelassen und ständig rumgemotzt, dass sie sich so nicht treffen möchten; war ihnen zu profan. Es ging um einen Chat... und das gefiel ihnen nicht. Deshalb werde ich ihn vermutlich streichen und so das erste Drittel des Buches komprimieren - was aber auch gut so ist. Ja, dieser Gedanke hält mich über Wasser; der Weg dahin wird ziemlich anstrengend.

Aber noch habe ich das immer geschafft (und ich habe weiß Gott Erfahrungen im Überarbeiten) und deshalb werde ich auch dies noch schaffen. Dann ist Band 1 endlich komplett komplett komplett abgeschlossen und ich kann mich endlich wieder Band 2 widmen.

Mein Ziel: Bis zu meinem nächsten Blog (am 11. Februar) soll Band 1 fertig überarbeitet sein. Unter Druck arbeiten, hilft immer - auch wenn ich mir den Druck dafür selbst machen muss. In Form eines Versprechens. An euch.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten (dann auch richtig mit Fortschritt anhand der Seitenzahlen und so) ;)

 

Bis dahin,

eure Dragonfly Johanna

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"Denn wer sie erschafft, der darf nicht in ihnen leben." - Die Parallelwelten in Oneiric

Der vergangene Monat war ein ereignisreicher für Oneiric. Auch wenn ich das vor ein paar Wochen selbst noch nicht geglaubt hätte.

Aber zurück auf Anfang. Schon seit ein paar Wochen kam ich mit meiner Geschichte nicht richtig voran. Dafür kann es im Allgemeinen zwei Gründe geben: Entweder man mag die Szene nicht, an der man gerade arbeitet, oder es gibt Plotholes (=Löcher in der Planung des Buches, die einem erst später auffallen und dann ganz fies die Handlung behindern). Ist Ersteres der Fall, schreibt man die Szene einfach um. Oder raus. Nicht ganz einfach, aber machbar. Bei Zweiterem ist das schon verzwickter, da man am gesamten Hintergrund des Buches rumdoktorn muss, und nicht nur an einer Szene. Man muss neue Elemente in den Roman einarbeiten, die die Löcher schließen, aber dabei aufpassen, dass sie mit dem vorhandenen Material nicht kollidieren. Zu gut Deutsch: eine Scheißarbeit.

Nun hatte ich das Problem, dass bei mir Zweiteres zutraf: Ich hatte Plotholes.

Und was passiert mit einem Autoren, der Plotholes bemerkt? - Er wird mürrisch. Und zwar nicht nur mürrisch, sondern richtig depressiv. Autoren sind eine seltsame Spezies, deren Seelenfrieden von dem subjektiven Gelingen einer fiktiven Geschichte abhängt.

Und was macht ein Autor, um gegen diese Verstimmung etwas zu tun? - Nun, nichts. Außer in Wochen des Selbsthasses und der Prokrastination zu zergehen und noch unzufriedener zu werden, weil er überhaupt nichts schreibt. Bis er sich letzten Endes doch aufrafft und sich daran wagt, den Plot zu verändern.

Nun habe ich einen großen Vorteil, den andere Autoren nicht haben: Caro. So eine Schreibpartnerschaft ist schon praktisch - aber dazu mehr in unserem übernächsten Blog (kommt am 24.12.).

Zurück zum Thema: Eine Stunde telefonieren mit Caro und schon hatte ich die Änderungen, die so dringend notwendig waren.

Aber welche sind das denn jetzt konkret?

Also. Dass Träume in meiner Romanreihe eine zentrale Rolle spielen, ist bekannt. Wenn nicht: hier ;) Doch was weitaus weniger Leute wissen - bis jetzt zumindest -, ist, dass auch Parallelwelten eine Rolle spielen. Eine große Rolle. Vielleicht sogar die Wichtigste... Und einige meiner Charaktere können sie erschaffen. Aber zu einem hohen Preis, "denn wer sie erschafft, der darf nicht in ihnen leben."

Man möchte meinen, niemand würde es wagen, auch nur an einen neue Welt zu denken, wenn er dafür sein Leben lassen müsste. Dennoch finden sich mehr Welten in Oneiric, als man an einer Hand abzählen kann. Warum? Nun, die Leute hatten schon ihre Gründe.

Und genau an diesen Gründen habe ich gearbeitet - sehr zufriedenstellend. Auf einmal passte alles ineinander und sie haben sich nun in eine so gut verstrickte Angelegenheit entwickelt, dass ich selbst immer wieder auf meine Diagramme schielen muss. Aber das geht selbst meinem großen Vorbild, J.K. Rowling, mit den Regeln ihrer Welt nicht anders. Daher sehe ich das als gutes Zeichen.

Näheres zu erklären, würde hier den Rahmen sprengen und euch außerdem gnadenlos spoilern ;) Nur so viel sei gesagt: Vor ein paar Tagen schrieb ich eine Szene, in der meine Protas (=Protagonisten) Genaueres über die Parallelwelten erfahren. Daraufhin kommentiert einer von ihnen: "This shit is getting pretty fucked up."

Ja. Ich finde, er trifft den Nagel auf den Kopf.


In der Hoffnung, euch neugierig gemacht und gleichzeitig vollends verwirrt zu haben ;).


Eure Dragonfly Johanna

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Falling In Quartely - Party im alten Atomkraftwerk

Wir wollen etwas Neues schaffen. Uns ausprobieren. Gemeinsam an Werken schreiben und diese für gut befinden.

Leider gelingt uns das nicht immer auf Anhieb. 

 

Wir haben uns zunächst mit der zweiten Geschichte unserer "Falling In Quarterly"-Analogie nicht leicht getan. Das Plotten ging langsam voran, das Schreiben noch schlechter. Das Problem lag darin, dass unser zweiter Monat ausgerechnet der Dezember war und wir anfangs krampfhaft versuchten, eine Weihnachtsgeschichte zu schreiben.

Irgendwann realisierten wir, dass das absolut nicht unser Ding war. Kaum hatten wir uns von dem Gedanken verabschiedet und uns nur noch auf "Winter" statt auf "Weihnachten" als Dezember-Thema festgelegt, gingen uns sowohl das Plotten als auch das Schreiben viel leichter von der Hand.

Kaum gesagt, war auch schon "AKW" geboren. Mehr oder weniger. Nach einem wirklich anstrengenden 10 Stunden "Schreibtag" mussten wir alles noch einmal komplett umschmeißen.

"Bevor wir etwas Schlechtes abgeben, geben wir lieber gar nichts ab." - so lautet unsere Anforderung. Also mussten wir nochmal ran. Und "AKW" ist dabei raus gekommen.  

Natürlich: Das Chat-Format wurde nicht von uns erfunden, aber wir hatten Spaß daran, es zu versuchen. Besonders die Nicknames haben es uns angetan: Tipp-Ex. Herrlich! ;)


Schaut mal rein, es lohnt sich! 


Eure Dragonflies,

 

Johanna & Caro 

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Review: A Weekend in Hameln

Hallo und willkommen zu unserer Review! (Wenn du den Originalartikel lesen möchtest, klicke einfach hier: "A Weekend in Hameln" vom 29. Oktober 2014)

Wir hatten viel vor und haben viel erreicht. Hier mal ein paar Fakten, Fakten, Fakten (wie in der Wochenshow).

In den letzten 30 Tagen hatten wir: 171 Besucher mit 891 Seitenaufrufen auf unserer Homepage, 22 Likes auf Facebook und 41 Follower auf Twitter! 

 

IHR SEID DER WAHNSINN! Vielen, vielen Dank für den tollen Support! Macht weiter so! 

 

Das Herz schlug schnell, der Atem ging unregelmäßig: am 01. November drückten wir den Button: "Seite veröffentlichen" auf Facebook. Atemlos saßen wir vor unseren Bildschirmen und aktualisierten die Seite.

 

1 Like

3 Likes

12 Likes

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Wir starrten gebannt auf den Bildschirm und jedes Mal, das wir wieder aktualisierten, wurden unsere Augen größer.

 

Kurz nach der Veröffentlichung bekamen wir eine Nachricht: "Sucht ihr immer noch einen Designer? Ich hätte da jemanden der kann sowas..."

Francina Becker, du geile Sau! Gerade am Abend vorher hatten wir die Suche aufgegeben, die Visitenkarten ohne Logo bestellt und 30 Euro auf den Kopf gehauen. Da kommst du mit dem Dino Vega um die Ecke! 

Man könnte sagen "(nicht-)perfektes Timing"! 

Nach diversen Entwürfen und einer engelsgleichen Geduld von Dino, hatten wir erst unser Logo (siehe oben links) und dann nach weiteren, nervenzerreißenden Chats, Telefonaten, einem Treffen und weiteren Entwürfen, war es da: Das perfekte Design der Visitenkarten! 

Dino, du bist der Beste! Danke für deinen tollen Support und das nette Angebot, dass wir uns jederzeit wieder bei dir melden dürfen, falls noch etwas ist (wir hoffen, du bereust dieses Angebot nicht) ;) 

Gerade gestern haben wir die Karten neu bestellt und warten jetzt gespannt darauf! :)

 

Der Koidrache (die November Geschichte) - eine Never-Ending-Korrektur-Story

Zwischenzeitlich haben wir ihn gehasst! Das Symbol des Wandels: Ein milchiges Hellgrün, glatt und glänzend, filigran gearbeitet und doch robust – ein Koidrache. *Bäh* Wir waren so froh, als wir es endlich fertiggebracht hatten, den eigentlichen Text zu schreiben, dann eben diesen zu korrigieren und ihn dann bei der schreibwerkstatt.de online zu stellen. Nach zwei mehr oder weniger hilfreichen Kommentaren, hatten wir es geschafft. Dachten wir zumindest. Es folgte eine weitere Korrektur, keiner von uns konnte diesen verdammten Text mehr sehen! Nach weiteren hilfreichen Anmerkungen und Vorschlägen überarbeiteten wir ihn erneut - langsam hatten wir uns damit abgefunden, dass dieser Text nie fertig werden würde -, da war er dann auch schon fertig! *Hmm...*

Die finale Version könnt ihr hier lesen. Mittlerweile haben wir uns wieder mit dem Text versöhnt und finden ihn sehr gelungen. 

Aber wehe wir müssen nochmal ran... ;)

 

Unsere neue Rubrik "Gastautoren" (startet 2015) findet hohen Anklang! Immerhin sind wir schon bis Mitte des nächsten Jahres ausgebucht! Vielen Dank an James . Semaj, der uns seinen Text "Sleeping" vorstellen wird. Wir freuen uns jetzt schon sehr auf die Beiträge! 

Wenn ihr denkt: "Oh, das will ich auch!", schreibt uns einfach eine Nachricht. Jede Mail wird beantwortet! Nur nicht schüchtern sein! :D

 

Ganz stolz sind wir auf die Einhaltung unseres Kalenders. Jeden Montag gab es einen neuen Teil unserer November-Geschichte, jeden Mittwoch einen neuen Blogeintrag und jeden Freitag hat Mila uns etwas gefragt. Wir werden dieses auch weiterhin so machen und ihr könnt euch wieder auf tolle Texte freuen! 


Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit! 


Eure Dragonflies

 


 

 

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Humanimal - Die Seelenwanderer

Roth & Colin
Roth & Colin

Humanimal - das heißt Tiermensch. Human. Animal. Die Kombination aus beidem.

 

Mein "Humanimal" hatte schon viele Gesichter.

Abläufe und Inhalt haben sich stetig weiter entwickelt, wurden komplexer und ich musste immer weiter ausholen. Die Seelen und die Liebe veränderten sich.

Es wurde so viel, dass allein die Vorgeschichte knapp 300 Seiten umfasst. Und fünf verschiedene Zeiten. 


Wann es genau die beiden Figuren geworden sind, kann ich nicht mehr sagen. Auf einmal waren sie da.

Roth, der Junge, dessen Seele keine Ruhe findet.

Colin, der so viele Namen hat und so viele Tode gestorben ist, dass ich eine Liste brauche, um mir alles zu merken. 

Wenn ich an den Beginn der Geschichte denke, sehe ich meistens nur den Weg, den eben diese bereits hinter sich hat. So viele Kurven, U-Turns und fertig war sie auch schon. Komplett.

200 Seiten voll, fertig von vorne bis hinten. Das Mittelalter. Das Gefängnis aus Bergen und Wällen, ein Junge mit wilden Augen und ein Wachmann, der sein Leben für ihn opfern will. 

Gelöscht. 

Neu angefangen.

150 Seiten. Colin, der sich verwirrt und einsam durchs Leben kämpft, bis er dem Mann mit den wilden Augen begegnet. Roth, der ihm ein Zuhause schenkt, eine Familie und Geborgenheit. 

Schlecht. Weg. Neu. 

 

Es war nie genau die Geschichte, die erzählt werden wollte. Musste! 

 

Insgesamt habe ich viele Notizen, Zeichnungen, Fotos und Zusammenhänge rumfliegen. Eine USA Karte hängt an der Wand, die Route der beiden Jungs eingezeichnet. Die Geschichte ist mit mir gewachsen und verwachsen. Ich kann nicht mehr ohne diese Geschichte, das Schreiben, die Gedanken und das Planen. Ohne einen Text, an dem ich schreibe, fühle ich mich leer. Nutzlos.

Ich habe es versucht. Das "Nicht-Schreiben". Es war toll, ich hatte so viel Freizeit, konnte meine Freunde besuchen und war nie allein. 

Aber einsam. 


So weit werde ich es nie wieder kommen lassen.


Eure Dragonfly

Caro 

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Von der Karibik zu "Oneiric" - Die Entwicklungsgeschichte einer Geschichte (A Story's History)

(Scroll down for English version.)


"Ich schreibe".

Diesen Satz erwähne ich nicht jedem gegenüber - nicht etwa, weil es mir peinlich ist, oder ich schüchtern bin, sondern schlicht und ergreifend aufgrund der Tatsache, dass ich weiß, wie anstregend das ist. Denn auf diese Aussage folgt unausweichlich die erste der vier Höllenfragen.

1. "Oh, worum geht es denn in deinem Buch?"

Wie gesagt, unausweichlich. Genauso wie die sich daraus ergebene Konversation: "Kein Buch, sondern eine Reihe." - "Ja, das habe ich mir gut überlegt." - "Urban Fantasy." - "Nein, nichts mit Elfen. Urban Fantasy spielt in unserer Welt." - "Nein, es ist nicht wie Harry Potter."

Auf diesen peinlichen Wortaustausch folgt ein nicht minder unangenehmer Versuch meinerseits, einen sich über sechs Bücher hinweg entwickelnden Plot so kurz zu fassen, dass mein Gesprächspartner nicht mit den Gedanken abschweift. Was bei den meisten Menschen übrigens schon nach wenigen Minuten passiert.

Ich fange meist damit an, den Titel zu erklären: "Oneiric" [oʊˈnaɪərɪk; bzw. o-nai-rick], was etwa soviel bedeutet "Träume betreffend" oder auch "traumartig". Womit wir auch schon mitten in der Handlung wären, die ich jedoch selten schaffe, komplett zusammenzufassen. Denn meist höre ich irgendwann ein abwesendes: "Ahaa...", bevor ich auch nur halb fertig mit erklären bin, und dann folgt Höllenfrage Nummer Zwo.

2. "Und wie weit bist du schon?"

Kann ich schlecht sagen. Es gibt Autoren, die am Anfang beginnen und bis zum Ende durchschreiben. Im Grunde genommen tue ich das auch, aber nur im Grunde genommen. Denn wenn mir etwas zu Buch Drei oder Fünf einfällt, schreibe ich das auf. Was dazu führt, dass die Rohfassung von Band 3 schon fast fertig war, bevor ich Band 2 überhaupt erst anfing. Im Moment würde ich meinen Stand folgendermaßen beschreiben: Band 1 ist fertig geschrieben, mehrfach überarbeitet und steckt nun in den allerletzten Zügen; Band 2 befindet sich etwa in der Hälfte der Rohfassung; die Rohfassung von Band 3 steht, wie gesagt; aus Band 4 bis 6 existieren Fragmente. Und genau deshalb ist es sehr schwer zu sagen, wie weit ich bin. Ich weiß es ja selbst nicht genau.

3. "Und wie lange schreibst du schon daran?"

Kann ich ebenfalls nicht sagen (ich bin ein ganz toller Interviewpartner, ich weiß). Aber es gab halt nie diesen "einen Moment"; ich saß nicht im Zug und bekam aus heiterem Himmel eine Idee. Fakt ist: Nach unzähligen Fanfictions im Grundschulalter (auch wenn ich den Begriff damals noch nie gehört hatte), begann ich im Alter von ca. 12 Jahren mit einer Geschichte. Sie handelte von einem Waisenmädchen und einer Insel in der Karibik. Diese habe ich weder beendet noch abgebrochen - sie hat sich kontinuierlich verändert, bis sie irgendwann "Oneiric" war. Diese Weiterentwicklung kam von ganz allein, denn ich hatte die Charaktere noch lange nicht richtig verstanden. Manche wollten bloß andere Namen oder Geschlechter, andere wollten ganz raus, neue wollten dabei sein. Das Setting änderte sich ebenso wie mein Schreibstil; die Story begleitete mich durch meine Jugend und reifte mit mir.

Heute kann ich nur sagen, dass der jetzige Plot (nachzulesen hier) seit ca. 4 Jahren steht - doch das heißt nicht viel. Eine Geschichte verändert sich beim Schreiben. Und so schreibt, genau genommen, auch kein Autor ein Buch: die Stories, die erzählt werden wollen, suchen sich ihren Autor. Und manchmal dauert es eben ein Weilchen, bis sie sich verstehen.

 

Eure Dragonfly Johanna

 

PS: Höllenfrage Nummer Vier ist übrigens: "Und wo kann ich dein Buch kaufen?", aber das ist eine ganz andere Sache...



***



"I write."

I don't always mention that - not because I'm shy or uncomfortable with it, but because of the simple fact that I know how exhausting it can be. For this statement is inevitably followed by the first of my four infernal questions.

1. "Oh, what's your book about?"

As I said, inevitable. So is the resulting conversation: "Not one book, a series." - "Yes, I did think that through." - "Urban Fantasy." - "No, it has nothing to do with elves. Urban Fantasy is set in our world." - "No, it's not like Harry Potter."

This awkward chat is followed by a not any less uncomfortable try on my part: How do I sum up a plot that develops in six books in a way that the other person won't let their mind wander (which, for most people, happens after only a few minutes)?

Usually, I begin by explaining the title: "Oneiric" [oʊˈnaɪərɪk; o-nai-rick], which means "related to dreams" or "dream-like". Which brings us straight to the plot. However, I hardly manage to finish my summary. Typically, at some point, I get to hear something like "Okay, I see..." and my infernal question number two.

2. "How many books have you written so far?"

That one's hard to answer. There are writers who start at the beginning and write straight till the end. Actually I do the same, but only actually - because, when I get an idea for book three or five, I write it down. Thus, I had the raw version of book 3 finished before I even started writing book 2. At the moment, I would characterize my progress in the following way: Book 1 is completely written and multiply revised; book 2 is semifinished; there is, as I said before, a raw version of book 3; and there are phragments of book 4 to 6. And this is exactly why I find it very hard to say how many books I have written so far. I'm not even sure myself.

3. "And when did you start writing it?"

I can't answer that neither (I'm a fantastic interview partner, I know). But I can't help it - there never was this "one moment". I wasn't sitting in a train and got an idea out of nowhere. Truth is: After writing numerous fan fictions while I was in primary school (although I had never heard of the term back then), I started a novel when I was about 12 years old. It was about an orphan girl and a Carribean island. I neither finished nor cancelled it - it developed steadily until it became "Oneiric". This "evolution" happened unintentionally; I just hadn't fully understood the characters yet. Some of them just wanted different names or genders, others didn't want to participate in the story anymore, new ones wanted to be in it. The setting changed as well as my writing style. The story accompanied me through my teenage years, maturing with me.

Today, I can say that the present plot (read it here (in German)) has been finished for about four years now - but that doesn't mean a lot. A story always changes in the process of being written. And that's why, actually, no author ever writes a book: the stories which want to be told choose an author. And sometimes, it just takes a while until they completely understand each other.


Your Dragonfly Johanna


PS: My infernal question number four is, by the way: "And where can I buy your book?", but that is a completly other problem...

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The Origin of "Falling In Quarterly"

(Scroll down for English version.)


Alles begann mit einer Nachricht von Caro: Ich habe heute noch nichts geschrieben, aber beim Durchlesen meines Texts kam mir die Idee zu einer Kurzgeschichte. Wie das bei Autoren nun mal so ist: Ständig hat unsere Aufmerksamkeitsspanne unter unserer Fantasie zu leiden.

Caro schickte mir ihre Aufzeichnungen, um meine Meinung dazu zu erfahren, und ich war sehr angetan. Wir fügten hier und da ein Detail hinzu und erstellten Verknüpfungen innerhalb der Geschichte … und realisierten plötzlich, dass wir bereits mitten drin waren. Daraufhin entschieden wir, dass wir auch Ernst machen und die Geschichte gleich zusammen schreiben konnten.


Es war ein Experiment. Natürlich hatten wir beide jahre-, fast jahrzehntelange Erfahrung im Schreiben, doch diese bezog sich auf eine einzelne Person, die lediglich im Austausch mit ihrem Computerbildschirm stand – und Computerbildschirme haben nicht die Angewohnheit, zu widersprechen. Im Team zu schreiben war für uns beide etwas vollkommen Neues. Ein Langstreckenläufer, der plötzlich sprinten soll.


Wir sahen es als Herausforderung und stellten uns den Zweifeln (Wie würden wir zusammen Sätze bilden können? Würde es zu Streitigkeiten kommen, wenn wir uns nicht einigen konnten? Wie würden wir mit der Tatsache umgehen, dass wir beide von jeher lieber alleine arbeiteten?) - mit Erfolg. Ein skype-reiches Wochenende, und schon stand der erste Entwurf, der den Arbeitstitel „Koidrache“ erhielt, sowie die Kategorie „Mini-Geschichte“, da merkwürdigerweise kein bekanntes Genres unseren Vorgaben entsprach.


Nun ist ja das Schreiben selbst noch nicht einmal die halbe Miete; das Editieren nimmt mindestens zwei Drittel der Arbeit ein. Wir telefonierten jeden Abend nach der Arbeit, um unsere Mini-Geschichte endlich abzuschließen. Zwischenzeitlich waren wir schon der Meinung, sie sei verflucht, da das aktuelle Dokument immer wieder auf mysteriöse Weise von unseren Festplatten verschwand... (dieser Umstand konnte übrigens bis heute noch nicht geklärt werden).


Etwa zu dieser Zeit entdeckten wir auf der Schreibwerkstatt eine Ausschreibung für eine Weihnachtsgeschichte – unser Ehrgeiz war geweckt und die guten Erfahrungen der Zusammenarbeit bekräftigten ihn.


Als uns klar wurde, dass unser „Koidrache“ – inzwischen hatte er zwar seinen Endtitel gefunden, der Arbeitstitel hatte aber dennoch seinen Weg hinein gefunden – im November spielt, war die Idee geboren, zu jedem Monat eine romantische oder aber dramatische Mini-Geschichte zu schreiben und diese in Form einer Anthologie zu veröffentlichen. Eines führte zum Anderen und rasch ergab sich der Plan, jedem Quartal ein bestimmtes Oberthema zuzuordnen.

Wir begannen, mit Synonymen für 'Vierteljahr' herumzuspielen und mit möglichst wenig kitschigen Ausdrücken der erwiderten oder enttäuschten Liebe – schließlich hatten wir Erfolg: Der Titel „Falling In Quarterly“ war geboren.


Inzwischen sind wir zwar erst bei der zweiten Mini-Geschichte, doch es vergeht kaum eine Woche ohne eine Nachricht von einer von uns: Du, ich hab da 'ne neue Idee...

Es ist offensichtlich: Einfälle haben wir genug – fast mehr, als das Jahr Monate hat...



***



It all began with a text message from Caro: I haven't written a word today, but while reading my text I got an idea for a short story. That's how it is with writers: Our attention span is affected by our imagination all the time.

Caro then sent me her notes asking for my opinion on them, and I approved. We began adding details here and there and linking the plot it inself... and suddenly, we realised that we were in the middle of writing already. So we decided we might as well get down to business and write the whole thing together.


It was an experiment. Certainly, we both had long lasting writing experience but that only referred to corresponding with a screen, and screens hardly disagree. Writing as a team was completely new to us. A long-distance runner who has to do sprints all of a sudden.


However, we saw it as a challenge and stepped up to the doubts (How would we form sentences together? Would we have to face conflicts if we didn't find a compromise? How would the fact that we both preferred working alone affect the whole thing?) - and we succeeded. It just took us a weekend filled with Skype conferences to write the first darft; we named it „Koidrache“ ('Koi Dragon').


Well, the writing itself is not even half of the job; editing the text consumes most of the time. We skyped every evening after work to finish the short story. Meanwhile, we were on the verge of believing it was cursed for the latest version of the text kept mysteriously disappearing from our computers... (this phenomenon still remains unclear).


Around that time there was an announcement on schreibwerkstatt.de ('Writing Factory'), advertising a Christmas short story competition. Our ambition arouse, encouraged by our positive experience of working together.


When we realised that „Koidrache“ – which had been retitled 'Change of Jade' in the meantime – was set in November, the idea for our next, bigger project was born: We would write a romantic or dramatic short story for every month of the year and publish them in an anthology. Shortly after that, we decided to assign a special topic to each quarter of the year.

We started playing around with the word 'quarters' and preferably neutral versions of love – returned and denied likewise. Finally, we succeeded and the title 'Falling In Quartely' was born.


We're only at our second short story by now, but not a week goes by when none of sends a text to the other: Listen, I got another idea...

It's obvious: we don't lack inspiration – we may even have more ideas than twelve...

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A Weekend in Hameln

Der Beginn der Scribal Dragonflies... 

(Scroll down for English version)

 

Als ich am 17. Oktober in das Auto stieg, um zu Johanna zu fahren, ahnte ich nicht mal im Ansatz, was ich alles an To Do´s wieder mit nach Hause nehmen würde. Die Autofahrt verlief, bis auf das übliche Gedrängel, Staus und Baustellen ruhig. Da ich aus Hamburg komme, muss ich bei jeder zweitbesten Gelegenheit durch den Elbtunnel. Doch wie ein Wink des Schicksals, dass ich unbedingt zu Johanna sollte, nein, musste, war der Tunnel frei! Also fuhren wir, mein Hund und ich. Mein Hund, Mila (unsere "Quizmasterin", jeden Freitag bei Facebook!), sah mich an, als ob ich sie aussetzen wollen würde. Die ganze dreistündige Fahrt starrte sie mich schuldbewusst an, so als wolle sie sagen, dass es ihr Leid täte. Obwohl sie nichts angestellt hatte! So sind sie, die Kleinen ;)

In Hameln angekommen, der Stadt, in der es den berühmten Rattenfänger gab, und man nur 10 Minuten von einem Ende bis zum anderen Ende der City braucht (für mich als Hamburgerin eine unvorstellbar kurze Zeit!), verfuhr ich mich erstmal. Johanna musste uns abholen. Es war unsere erste echte Begegnung. Vorher hatten wir uns schon sehr oft bei Skype gesehen, schrieben uns seitenlange Nachrichten über diverse Messenger und telefonierten stundenlang miteinander. Doch als ich sie am Freitag das erste Mal sah, und auch schon davor, nagten Zweifel an meinem Vorhaben. Würden wir uns auf Dauer auch so gut verstehen? Funktionierte unsere Kreativität und Produktivität nur auf die Distanz?

Doch dann ging es richtig los!

Kaum dass Mila und ich in ihrer Leoparden-Höhle (Wohnung) angekommen waren, begannen wir schon, zu planen. Die Ideen sprudelten nur so aus uns heraus und wir begannen, alles aufzuschreiben, zu skizzieren, Stundenpläne auszuarbeiten und Geschichten zu plotten. 

Und hier sind wir nun, schreiben Blogs und Facebook Updates, plotten Geschichten und kreieren unsere Homepage. Es liegen immer noch viele Stolpersteine vor uns (u.a.: wir haben ein Logo, aber niemanden, der es uns so formatieren kann, dass man es auf Visitenkarten etc. drucken kann und vieles mehr...), doch Aufgeben kommt für uns nicht in Frage! Niemals! :D

 

 

Aber genug von uns, jetzt geht es um euch! Was erwartet euch im November? 


1.) Wir werden unsere erste Mini-Geschichte hochladen! Der Titel lautet "Change of Jade - Der Koidrache" und er wird in vier Teilen veröffentlicht. Teil 1 ist bereits jetzt verfügbar! 

 

2.) Jeweils Mittwochs wird es einen neuen Blogeintrag hier auf unserer Homepage geben! 

 

3.) Jeden Freitag findet ihr bei Facebook das oben erwähnte "Mila fragt".

 

4.) Am Sonntag, den 30.11. kommt unser allererstes YouTube-Tutorial heraus! Hierin wird euch Johanna etwas über das Genre "Fantasy" erzählen, was es darin für Unterteilungen gibt und in welcher Sparte unsere Werke einzuordnen sind.

 

5.) Und - da das Beste bekanntlich zum Schluss kommt - genießt ihr außerdem das Privileg, exklusiv in unsere Romane hineinzulesen! Hierzu werden wir jeden Monat eine kurze Leseprobe hochladen.

Zur Feier unserer Eröffnung, gibt es im November ausnahmsweise sogar zwei - am 1.11. und 15.11. könnt ihr erste Einblicke in unsere Welt nehmen und uns gerne Kommentare dazu hinterlassen. :)

 

Über all das werden wir euch aber auch bei Facebook und Twitter auf dem Laufenden halten.

 

Einen praktischen Überblick über die Termine findet ihr übrigens hier.


 

Wir freuen uns über euer Interesse und auf euren Besuch an einem oder mehreren der angekündigten Termine.

 

Eure Dragonflies

 

 

***

 

 

Scribal Dragonflies' beginning...

 

On 17th October, I got in the car in order to visit Johanna, having no clue whatsoever about the amount of "to do's" I would take home at the end of the weekend. Apart from the usual traffic jam and road works, the journey was pretty smooth. Since I am from Hamburg, I often have to drive through the Elbe Tunnel. Today, however, it was free - obviously I should, no, had to get to Johanna! So we drove, my dog and I. My dog, Mila (our "quiz master", every Friday on Facebook) looked at me like I would abandon her. During the three hour journey she kept staring at me guiltily as if she wanted to say 'I'm sorry' - although she had done nothing wrong! The little doggies ;)

When I arrived in Hamelin, the city of the famous Pied Piper and where it only takes you 10 minutes to get from one end of the town to the other (an incredibly short time for someone from Hamburg!), the first thing I did was get lost. Johanna had to come and get me which was our first real encounter. We had talked on the phone and Skype for hours before, but seeing her in real life for the first time created doubt in me. Would we get along in real life, too? Would our creativity only work via the internet?

But it had only just begun!

Mila and I hadn't fully arrived in her leopard cave (her flat) yet, when we already started planning. The ideas came bubbling out of us and we began to scribble and draft, to work out time tables and plot new stories.

And here we are, writing blogs and facebook updates, plotting stories and creating our homepage. We still encounter a lot of stumbling blocks (we do have a logo, but nobody to format it so it can be used for business cards etc.), but we will never give up! Never! :D

 

But enough about us, now it's time for you! What can you expect from us in November?

 

1.) We are going to upload our first mini story! It is called "Change of Jade" and will be published in four parts. Part 1 is available already (Unfortunately, for now, it is only available in German. Sorry, guys.).

 

2.) Every Wednesday, there will be a new blog entry here on our homepage - in German as well as in English!

 

3.) Every Friday, a new episode of "Mila asks" will be published on Facebook - in English as well!


4.) On Sunday, 30th November, our very first YouTube tutorial will be uploaded. Johanna is going to tell you something about the genre "Fantasy", its subgenres and where our stories can be classified into. This again, will be in German, but we are working on English subtitles for our international guests! :)


5.) And - last but not least - you'll get the privilege to have an exclusive look into our novels! Every month, a new reading excerpt will be uploaded (in German - again, sorry for our English speaking friends).

In honour of our opening there will be even two uploads this month: 1st and 15th November.


Check out our Facebook and Twitter accounts to stay up-to-date.

 

At that, you can find a handy overview here

 

Thank you for you interest and we're looking forward to seeing you again soon.

 

Your Dragonflies

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Hello World!

Hallo Welt! Hier sind wir! (please find english version below)

 

Wer ist "wir"?

Wir sind Caro und Johanna.


Wo habt ihr euch kennengelernt?

Wir haben uns in der "Schreibwerkstatt" kennengelernt, eine Website für junge Autoren. Dies geschah eher zufällig, denn Caro hatte nur einen Alpha Leser für ihr Buch gesucht und Johanna hatte sich darauf gemeldet. Schnell merkten wir, dass wir auf einer Wellenlänge sind und begannen, unsere Mini-Geschichten zu schreiben... und plötzlich hatten wir eine Homepage!


Was für Geschichten schreibt ihr?

Unser gemeinsames Lieblingsgenre ist Urban Fantasy. Wir schreiben bereits seit vielen Jahren an eigenen Projekten, die wir füreinander alphalesen. Unsere Mini-Geschichten möchten wir in einer Art Anthologie veröffentlichen.


Wo kann man euch noch finden?

Auf vielen bekannten Plattformen, wie z.B. Twitter oder Facebook. Ebenfalls haben wir einen Youtube-Account, bei dem wir alle vier Wochen Tutorials zum schreiben etc. hochladen werden.


Deine Frage wurde nicht gestellt?

Stell sie hier  oder frag uns direkt!


Eure Dragonflies





Hello World! Here we are!


Who are we?

We are Caro and Johanna.


Where did you meet?

We met at schreibwerkstatt.de ("writing factory"), a website for young authors. As luck would have it, Caro was looking for an alpha reader for her book and Johanna volunteered. We soon realized we were on the same wavelength and started writing our mini stories... and suddenly, there was a homepage!


What kind of stories do you write?

Our favourite genre is urban fantasy. We have worked on our individual projects for many years which we alpha read reciprocally. We plan on publishing our mini stories in an anthology.


Where else can you be found?

On other social networks such as Twitter and Facebook. At that, we have a YouTube account where we will upload tutorials about writing on a monthly basis.


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Your Dragonflies

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